Nudersdorfer Wasserturm

Nudersdorf - Blog mit Chronologie und aktuellen Nachrichten

Nudersdorf

Geschichte

Aktuell

Bilder

Karte

Luftbild

Südfläming

Übersicht

Schmilkendorf

Thießen

Reinsdorf

Grabo

Apollensdorf

Landschaften

Rischebach

Die Rummeln

Sommer 2012 - seltene Pflanzen siedeln sich an

In der C-Grube der Nudersdorfer Sandwäsche hat sich ein einzigartiges Biotop entwickelt, in dem sich eine sehr seltene, unter Naturschutz stehende Flora ausgebreitet hat: Der Moorbärlapp, welcher auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten ganz oben steht, hat es sich bei uns mit einer gesunden Population gemütlich gemacht:

Moorbärlapp besiedelt Nudersdorf

Er wird von weiteren seltenen Pflanzenarten begleitet, wie Sumpfquendel, Einblütiges Moosauge, Tannen-Teufelsklaue und braunroter Sitter.

Dieser Sachverhalt zeigt, dass Eingriffe des Menschen in die Natur auch positive Aspekte nach sich ziehen können. In den erschöpften Sandgruben siedeln sich nach und nach seltene, vom Aussterben bedrohte Pionierpflanzen an. Man kann täglich beobachten, wie die sich selbst überlassene Natur neue Lebensräume gewinnt.

Juni 2010 - Nudersdorf wird Kreismeister

Die Fußballmannschaft SG Blau Weiß Nudersdorf wird Kreismeister im Landkreis Wittenberg und steigt auf in die Landesklasse, Herzlichen Glückwunsch!

Juni 2008 - neue Postleitzahlen:

alte PLZ: 06896
neue PLZ: 06889

Januar 2008 - Nudersdorf bekommt neue Straßennamen:

Durch die Eingemeindung in die Lutherstadt Wittenberg wurde es erforderlich, einige Straßennamen umzubenennen. Highlight ist die Lindenstraße, die einen sehr vornehmen Namen erhalten hat:

Lindenstraße - neu: Unter den Linden
Bergstraße - neu: Zum Ring
Braunsdorfer Straße - neu: Privatweg
Möllensdorfer Straße - neu: Möllensdorfer Breite
Belziger Straße - neu: Belziger Landstraße
Schulstraße - neu: Schulgasse

Dezember 2006:

Ring 1, Ring 2 und die Möllensdorfer Straße werden saniert, die anliegenden Grundstücke an das Abwassernetz angeschlossen. Das Freileitungsnetz zur Stromversorgung wurde durch Erdkabel ersetzt, die alte Wasser-Ringleitung ebenfalls substituiert - eine moderne Infrastruktur ist entstanden.

Folgerichtig steigt die Nachfrage nach Grundstücken, in der Pülziger und Graboer Straße wurden neue Bebauungsflächen freigegeben - architektonisch interessante Eigenheime schießen wie Pilze aus dem Boden.

November 2005:

Die Lindenstraße und die Bergstraße werden saniert, die anliegenden Grundstücke an das Abwassernetz angeschlossen.

Januar 2005:

Am 01.01.2005 wurden die Ortschaften Nudersdorf und Schmilkendorf in die Lutherstadt Wittenberg eingemeindet. Die 1.078 Nudersdorfer und 235 Schmilkendorfer sind nun (auch) Wittenberger. Die Lutherstadt hat damit ihre Bevölkerungszahl auf 47.805 Einwohner erhöht.

Januar 2004:

Das Wahrzeichen von Nudersdorf, der Wasserturm, wurde im Januar 2004 abgerissen. Erbaut wurde er 1986 zur Stabilisierung des Trinkwassernetzdrucks und zur Vorhaltung eines Puffers von 200 m3, vor allem während der Sommermonate.

Nach der Wende wurden die Preise für Trinkwasser kostendeckend angeglichen: sie betrugen zu DDR-Zeiten 30 M/Jahr pauschal, ab 1991 ca. 3 DM pro m3. Dies entsprach einem Preisanstieg für einen 4-Personenhaushalt mit Garten und dem üblichen <Wassersprenger über Nacht laufen lassen>, um das ca. 30-fache (kein Schreibfehler, berechnet auf reale 300m3/Jahr).

Dementsprechend sank natürlich der Verbrauch, das Nudersdorfer Pumpwerk könnte ab diesem Zeitpunkt theoretisch "den halben Südfläming" versorgen, der Wasserturm war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr notwendig, ein Abriss war nur eine Frage der Zeit und der Kosten.

Im Jahr 2003 wurde das Pumpwerk außer Betrieb genommen, die Trinkwasserversorgung erfolgt seither aus dem Hochbehälter Gallun.

Die Stürme im Winter 2003/2004 verursachten ein Lockern und Losreißen der Isolierung, im Bild links am Bildrand oben deutlich erkennbar. Es erfolgte aus Sicherheitsgründen eine weiträumige Absperrung des Areals und kurz danach der Abriss des Wasserturms.

Viele Nudersdorfer bedauerten den Verlust ihres lieb gewonnenen "Wahrzeichens".

abgerissen

Fundament

Kugel vom Turm Fundament abgerissen
liegende Kugel mit "Stiel" Fundament vom Wasserturm

Das Fassungsvermögen betrug genau 200 Kubikmeter, also berechnet schnell, welchen Durchmesser hatte die "Kugel"?